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Anzeige Best Of Personal 14. Juni 2018

Jetzt Lebensretter werden oder erst wenn’s fehlt, fällt´s auf!

„Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone“ lautet ein kluger Satz, der jedoch mittlerweile so inflationär verwendet wird, dass wir (mich eingeschlossen) diese Tatsache nicht mehr besonders ernst nehmen oder im Alttag oftmals vernachlässigen, gar vergessen. Und gerade auch deshalb, weil es anstrengend ist, aus seiner Komfortzone auszubrechen, sich Zeit dafür zu nehmen oder sich neuen, meist kleinen Herausforderungen zu stellen.

Vor wenigen Jahren stellte ich mich einer solchen kleinen Herausforderung, die eigentlich keine war: Ein Freund von mir, der seit Jahren freiwillig und unentgeltlich zur Blutspende geht, ermutigte mich, selbst aktiv zu werden und Spender zu werden. Ohne großartig zu überlegen, stimmte ich zu, auch wenn ich mir anfangs einige Gedanken darüber machte, was passieren könnte. Vor allem, ob eine Blutspende schmerzhaft sein könnte, kreiste als wirrer Gedanke in meinem Kopf.

Mittlerweile sind sieben Jahre vergangen. Und ich bin froh, dass mein Freund mich damals für das Thema Blutspenden sensibilisierte. Und ich seitdem unregelmäßig, aber immer wieder zu Blutspende gehe. Ohne Angst und wirren Gedanken.

Warum ist Blutspenden beim DRK aber eigentlich so wichtig?

Die Antwort ist denkbar einfach: Etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzen geholfen werden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste Erkrankungen dank Blutspenden vermeiden.

Rette Leben, spende Blut. Erst wenn’s fehlt, fällt es auf!

Dieses Jahr wird am 14. Juni wieder weltweit der Internationale Weltblutspendertag begangen. In Deutschland sorgen die sechs DRK-Blutspendedienste als maßgebliche Stütze des Deutschen Gesundheitssystems seit mehr als 65 Jahren dafür, dass die Versorgung mit Spenderblut gewährleistet ist. Sie decken die sichere Versorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, zu 70 Prozent ab. „Rette Leben, spende Blut, Erst wenn’s fehlt, fällt es auf!“ macht deutlich, dass trotz der Errungenschaften der modernen Hochleistungsmedizin eine Behandlung vieler meist lebensbedrohlicher Krankheiten mit Präparaten aus Spenderblut weiterhin unverzichtbar ist.

So weit so gut: Rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland spenden Blut beim DRK. Doch die kontinuierliche Sicherstellung der Versorgung mit Blutkonserven stellt die DRK-Blutspendedienste vor eine immer größere Herausforderung. Täglich werden 15.000 Spender benötigt, um den Bedarf an Blutkonserven decken zu können.

Deswegen habe ich konkret einen Wunsch oder eine Bitte an Dich: Lass deine Komfortzone hinter Dir und werde Blutspender. Und wieso? Weil gerade mal nur 3 % der Bevölkerung in Deutschland Blut spenden oder der Rückgang an Blutspendern bedingt durch die demographische Entwicklung -28 % beträgt. Und weil es sich lohnt, kleinen und großen Herausforderungen zu stellen. Im Alltag machen wir uns leider viel zu oft wenig Gedanken über essentielle Dinge. Erst wenn etwas fehlt, fällt es auf. Lasst uns klüger sein. #missingtype

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Der Weltblutspendertag wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin – Karl Landsteiner (1868-1943) – seit 2004 jedes Jahr am 14. Juni, seinem Geburtstag, gefeiert. Landsteiner erhielt für seine Entdeckung des AB0-Systems der Blutgruppen 1930 den Nobelpreis für Medizin. 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst entstanden und wurde finanziell vergütet. Ein Teil meines Honorars spende ich einer karitativen Einrichtung in Berlin.

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