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Europa Hotels Spanien 19. Mai 2026

Eingecheckt: Zafiro Palace Andratx

Camp de Mar liegt am Ende einer kurvenreichen Straße im äußersten Südwesten Mallorcas, in einer stillen Bucht, die von Felsklippen umrahmt wird und zur Gemeinde Andratx gehört, jenem letzten Zipfel der Insel, bevor das Land ins Meer fällt. Im Norden beginnt hier das südliche Ende der Serra de Tramuntana, das sich die gesamte Westküste Mallorcas hinaufzieht.

Andratx selbst liegt vier Kilometer landeinwärts in einem Talkessel, Port d’Andratx mit seinen Galerien und Fischrestaurants und einer lebendigen Kunstszene sieben Kilometer weiter direkt am Wasser.

Dazwischen thront das Zafiro Palace Andratx, hoch über Camp de Mar auf einem Hang, das Flaggschiff der Zafiro-Gruppe, eingebettet in eine Landschaft, die hier noch wie unberührte Natur wirkt. Die Hanglage hat ihren Preis und ihre Belohnung. Morgens geht die Sonne über den Bergen auf, abends versinkt sie im Meer. Vom Balkon aus, vom Pool aus, vom Restaurant aus. Im Ort selbst gibt es nur wenig: eine Handvoll Lokale, einen Golfplatz, eine Badebucht.

© Zafiro Hotels

Das Zafiro Palace Andratx ist kein Ausgangspunkt, sondern ein Ziel. Wer das vergisst, wird von der schieren Größe der Anlage überrascht: fünf Restaurants, von mediterraner Küche bis Nikkei, acht Pools, mehrere Gebäudeblöcke, die sich über einen weitläufigen Hang verteilen. Die Orientierung kostet die ersten ein, zwei Tage, wobei die Anlage trotz ihrer Größe nie das Gefühl eines geschlossenen Komplexes erzeugt. Man ist immer draußen, immer im Freien, immer mit Blick auf Meer oder Berge. Danach kennt man seine Wege.

© Zafiro Hotels

Wer sie gefunden hat, kommt kaum fort. Und das ist als Kompliment gemeint. Abends, außerhalb der Hauptsaison, kann man den Strand von Camp de Mar fast für sich alleine haben, der in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar ist. Wer mittags dort hungrig wird, findet im Illeta ein gutes Restaurant, direkt auf einer kleinen Felsinsel, per Holzbrücke vom Strand erreichbar. Wem das zu wenig ist, leiht sich einen der hoteleigenen Elektro-Scooter oder fährt mit dem Bus nach Port Andratx oder Santa Ponça.

© Zafiro Hotels

Wer wandern möchte, fährt die paar Kilometer nach Port d’Andratx: von dort beginnt der Fernwanderweg, der sich die gesamte Tramuntana hinauf bis nach Pollença zieht. Von Camp de Mar selbst gibt es einen Küstenweg zum Cap Andritxol mit seinem alten Wachturm, überschaubar und auch für Ungeübte machbar. Wer schnorcheln will, fährt zur nahen Cala Llamp. Wer tiefer in die Insel eintauchen möchte, bucht über das Concierge-Team einen Ausflug zur Bodega Ribas in Consell, eines der ältesten Weingüter Mallorcas, seit zehn Generationen in Familienbesitz.

Wer von Juni bis September aufs Wasser will, bucht das Llaüt. Von Port d’Andratx legt ein traditionelles mallorquinisches Holzboot ab: auf Elektroantrieb umgerüstet, geräuschlos, emissionsfrei und steuert mit bis zu sechs Gästen und einem Skipper die Buchten der Südwestküste an: Cala d’Egos, Sant Elm, Racó des Morté. Orte, die vom Land aus kaum zu erreichen sind.

Zurück an Land wartet der Sky Pool mit freiem Blick auf die Bucht von Camp de Mar und für ruhigere Stunden, der Adults-Only-Pool Oasis. Wer in einer der Swim-up Suites wohnt, bestellt das Frühstück gleich ins Wasser. Wer absolute Stille sucht, zieht sich in eine der Suiten mit privatem Pool zurück.

© Zafiro Hotels

Die 304 Suiten blicken hinter gläsernen Balkonen auf Meer oder Gebirge, je nach Lage beides zugleich. Die Einrichtung ist mallorquinisch ohne folkloristisch zu sein: Beige und Creme, dazu die typischen Ikat-Muster der Insel. Was das Hotel trägt, ist das Zusammenspiel: ein Service, der Größe nicht mit Distanz verwechselt, Restaurants von mediterran bis asiatisch, die halten, was sie versprechen.

© Zafiro Hotels

Wer es eine Stufe stiller will, bucht eine der neuen Zafiro Club Suites. Diese liegen im ruhigsten Teil der Anlage, mit Blick auf Berge und Bucht. Das Angebot folgt einer klaren Logik: eigener Pool, eigene Bar, Champagner bei Ankunft, Pflegeprodukte von Jo Loves, eine traditionelle mallorquinische Senalla und eine Massage für zwei im Opal-Spa sowie spätes Check-out, alles inklusive. Für Gäste, die sonst kleinere, persönlichere Häuser bevorzugen, ist das die richtige Wahl: ein überschaubares Universum innerhalb des großen.

© Zafiro Hotels

Das Zafiro Palace Andratx ist groß und wer sonst kleine, persönlichere Häuser bucht, merkt das. Aber die Anlage hat eine eigene Logik, die sich erschließt: Man findet seinen Pool unter den acht, sein Restaurant unter den fünf, seinen Rhythmus unter dem Angebot. Das Frühstücksbuffet hält, was ein Fünf-Sterne-Haus verspricht, die À-la-carte-Restaurants sowieso. Das All-Inclusive-Paket, intern „All Inclusive Redefined“ genannt, rechnet sich nicht nur kulinarisch, sondern vor allem durch den Concierge-Service, der Ausflüge, Transfers und Restaurantreservierungen übernimmt, ohne dass man selbst viel organisieren muss.

© Zafiro Hotels

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Zafiro Hotels entstanden. Der vorliegende Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wider. 

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