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Automobil Lifestyle 6. April 2017

Von 0 auf 100 km/h unter 5 Sekunden mit dem Can-Am Spyder

Zackige Linien, scharfe Kanten, stechender Scheinwerferblick, ein fettes Soundsystem. Oder kurz: „Can-Am Spyder.“ Ein Gefährt, irgendwie Hybrid aus Sportwagen, Motorrad und Batbike, das eine „atemberaubende Freiheit“ und „grenzenloses Hochgefühl“ verspricht. Zumindest, wenn man dem aktuellen Imagevideo der Firma Bombardier Recreational Products (kurz BRP) glauben darf.

Vor meinem inneren Auge erscheinen Bilder der Route 66, Küstenlandschaften, leere Landstraßen. Gepaart mit dem Sound eines leistungsstarken Motors, der problemlos von 0 auf 100 km/h in unter 5 Sekunden beschleunigt. Knapp eine Woche später sitze ich im Flugzeug nach Lissabon, um die Bilder in meinem Kopf in Form eines Roadtrips durch Portugal zur Realität werden zu lassen.

Der anfängliche Respekt, den ich vor dem bulligen Dreirad hatte, ist schnell verflogen. Auf einem Testgelände rund um das schöne Landhotel Casa Palmela drehe ich meine ersten zaghaften Runden. Wie beim Moped sitzt rechts der Gasgriff, während der Handbremshebel fehlt. Dieser wird unten rechts durch das zentrale Bremspedal ersetzt. Hinzu kommen elektronische Helfer wie die Stabilitäts- und Traktionskontrolle als auch ABS. Geschaltet wird per 6-Gang-Halbautomatik am linken Lenkerende: Der Sound beim Hochschalten: einmalig. Rauf geht es per Schaltwippe, runter automatisch. Zudem muss man sich nicht davor fürchten, umzukippen. Anders als beim Motorrad besitzt der Spyder zwei Vorderräder. 

Übrigens: Wer seinen Pkw-Führerschein vor 2013 gemacht hat oder aber einen für Motorräder besitzt, darf das Dreispur-Fahrzeug ohne Einschränkungen oder zusätzliche Prüfungen fahren.

Nachdem ich mich ziemlich schnell an die 115 PS starke Maschine gewöhnt habe, geht es auf die Straße. Die Landschaft Portugals rauscht an mir vorbei, der Geruch von Pinien und Sonne liegt in der Luft, während das eingebaute Soundsystem die Playlist meines iPhones abspielt. Hier eine Kurve, da eine Kurve, mühelos den Berg hinauf und entspannt die Küste entlang. Immer mehr wird mir bewusst, wie das mit der „atemberaubenden Freiheit“ wohl gemeint war…

Mittlerweile sind einige Stunden bzw. eine Nacht vergangen. Es ist früh an diesem Morgen in Portugal. Und 300 km Richtung Süden (Faro) liegen vor uns: lange Landstraßen, saftig grüne Felder, duftende Pinienwälder, malerische Gassen, abgelegene Küstenwege und kurvenreiche Serpentinen durch das Hinterland. Eben das „grenzenlose Hochgefühl“ und ein Rausch durch die unfassbare Schönheit Portugals, denke ich, während ich nach mehreren Stunden Fahrt glücklich den Schlüssel aus der Zündung ziehe.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Can-Am entstanden. Der vorliegende Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder. Lust auf eine Probefahrt bekommen?

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