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Travel Tschechien 4. September 2015

Tschechien: mehr als Prag, Pilsener und Bäderdreieck

Tschechien: Prag, das Bäderdreieck und das Pilsener. Drei Dinge, die wahrscheinlich jedem sofort einfallen, wenn er an unseren östlichen Landesnachbarn denkt. Tschechien überzeugt sowohl durch seine kulturelle als auch landschaftliche Vielfalt. Und das zu allen Jahreszeiten. Egal, ob Wanderer, Skifahrer, Radfahrer oder „Road-Trip“-Tourist. Ganz abgesehen von den unzähligen Touristen, die nach Prag reisen, um sich dort mal für richtig wenig Geld ordentlich zulaufen zu lassen. Und Junggesellenabschiede: eh klar.

Komischerweise sind auch heute noch unzählige Sehenswürdigkeiten des Landes ausländischen Besuchern auch Jahre nach der politischen Wende noch weitgehend fremd: selbst schuld, wenn man sich auf die touristischen Zentren Prag, Karsten, Karlsbad und Marienbad beschränkt. Seit 2004 ist die Tschechische Republik Mitglied der EU und blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück, die untrennbar mit den Ereignissen im mitteleuropäischen Raum verbunden ist: kein Wunder, dass bis dato zwölf Objekte des Landes bis jetzt in das Verzeichnis des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen worden ist. Zudem finden sich über das kleine Land verstreut über 2000 Burgen, Schlösser, Ruinen und Herrensitze. Und übrigens: wer ein Faible für mittelalterliche Stadtkerne besitzt, findet in Tschechien gleich nach Italien die Meisten in Europa.

Prag – die goldene Stadt

Wahrscheinlich gibt es keine andere mitteleuropäische Hauptstadt, die so viele architektonische Stile vereint wie Prag: romantische Rotunden, gotische und barocke Bauten, sowie Gebäude im Jugendstil und des Kubismus. Hinzu kommen zahlreiche Museen und Galerien, Theatern, Opernhäuser und richtige Jazzclubs. Wer sich auf das historische Prag konzentrieren möchte, kann das problemlos zu Fuß machen. Und wer dafür zu faul ist: eine Segway Tour durch Prag kann ganz schön viel Spaß machen, glaubt mir. Wie sagte Franz Kafka einst: „Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.“

© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
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© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
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© Michael André Ankermüller Prag, 2015
© Michael André Ankermüller Prag, 2015
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller

Tschechien – ein Paradies für Naturliebhaber

Ein Blick auf die Karte genügt: Tschechien ist beinahe vollständig von Gebirgen umgeben. Die Bergwälder Tschechiens sind wahrlich ein Paradies für Naturliebhaber und Wanderer. Sehr sehenswert sind die Sandsteingebilde der Prachower Felsen (Prachovské skály), die wie riesige Fingerkuppen aus den dunklen Wäldern ragen. Ein sehr ausgebauter Wanderweg führt durch eine beeindruckende Felskulisse. Vermutlich die schönst und größte heißt Kaiserschlucht. Sie erhielt ihren Namen zur Erinnerung an den Besuch von Kaiser Franz I. im Jahr 1813. Und wenn das Wetter mitspielt, findet sich mitten in der Felsenstadt ein Waldfreibad zum Schwimmen ein. Spannend ist für Kletterer im Nordosten des Landes, also zwischen Deutschland und Tschechien das Lausitzer Gebirge, sowie zwischen Polen und Tschechien das Isergebirge, Riesengebirge und Alvatergebirge, die zu den Sudeten gehören. Dort erhebt sich im Riesengebirge der höchste Gipfel Tschechiens, die 1602 Meter hohe Schneekoppe. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick – auch wenn der Gipfel an eine triste Steinwüste erinnert.

© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
© Michael André Ankermüller
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Jacke: Adidas Terrex Agravic Three-Layer

Shorts: Adidas Terrex Agravic Primaloft Shorts

Schuhe: Adidas Terrex Boost GTX

© Michael André Ankermüller
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© Michael André Ankermüller
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Harrachov: Graf Harrach, Glasmachertradition und Sprungschanze

Wer im Riesengebirge Urlaub macht, sollte unbedingt einen Ausflug nach Harrachov (dt. Harrachsdorf) einplanen. Durch seine Sprungschanzen (die erste wurde bereits im Jahr 1929 gebaut) ist das Dorf auf der ganzen Welt durch die Weltmeisterschaften im Skispringen bekannt worden. Gegründet wurde Harrachov im 17. Jahrhundert und nach seinem ehemaligen Besitzer Graf Harrach benannt, der zugleich einer der ersten Förderer des Fremdenverkehrs in der Region war. Wem Wintersport zu langweilig ist und sich lieber mit Handwerk auseinandersetzt, sei die lange und ungebrochene Glasmachertradition, die sich zurück in das 18. Jahrhundert datieren lässt, empfohlen. In dem Betrieb „Crystalexwird noch heute geschliffenes bzw. geätztes Glas hergestellt. Sehr beeindruckend.

Knödel und Fleisch

Ja, als Vegetarier ist es nicht so leicht in Tschechien. Immer noch werden die Speisekarten von Knödelgerichten mit Fleisch und kleiner Gemüsebeilage dominiert. Doch angeblich gibt es auch in Tschechien immer mehr vegetarische Restaurants. Sobald ich wieder vor Ort bin: ich mache mich auf die Suche!

Dieser Beitrag wurde inspiriert von einem Themenvorschlag der Tschechischen Zentrale für Tourismus. Der vorliegende Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder.

 

2 Comments

  1. Sehr coole Bilder! Obwohl ich eine Galerie oder einen Slider bevorzugen würde, dann muss man nicht so weit scrollen 😉

    • Hi Johannes! Danke für deinen Kommentar. In wenigen Wochen kommt der Relaunch von Blog Bohème. Dann wird alles übersichtlicher. Grüße, Michael

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