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Anzeige Best Of Travel 2. August 2017

Sylt, Davidoff Cool Water Wave und Klischees

Max Frisch schrieb im Juli 1949 in sein Tagebuch über die von Klischees überladene Insel Sylt folgende Zeilen: „(…) draußen flötet der Wind, Regen prasselt gegen die Scheiben, die vom Anfall des Windes zittern, Wolken jagen über das Uferlose. Man sitzt und schaut, ganz sich selber ausgesetzt. Hin und wieder kippe ich einen Steinhäger oder zwei; man braucht das bei so viel leerem Himmel. (…) Es bleibt das Gefühl, man befinde sich am Rande der Welt.“ 

Knapp 70 Jahre später sitze ich auf dem Balkon meines Hotelzimmers in Hörnum mit Blick auf die offene Nordsee. Ein mittelgroßes Segelboot schwankt wegen des Seegangs im Sekundentakt von links nach rechts. Ein leichter Nieselregen zeichnet unzählige Wasserkreise auf die Meeresoberfläche. In der Luft liegt dieser typische Geruch aus Meer, Natur und Salz, der neben Champagner, Sansibar und Gosch vermutlich einer der entscheidende Gründe ist, weshalb jedes Jahr aufs Neue unzählige Touristen auf die Insel der meditativen Monotonie strömen. 

Während sich früher die intellektuelle Elite um beispielsweise Thomas Mann, Hermann Hesse, Gottfried Benn oder Robert Musil auf Sylt zurückzog, ist die Insel heute für seine Promidichte bekannt.

© Michael André Ankermüller

Was aber hat mich eigentlich auf die Insel verschlagen?

Davidoff, mit ihrem Duft „Cool Water“ seit knapp 30 Jahren ein Klassiker, hat mich auf die Insel eingeladen, um mir und einer Gruppe von Influencern und Bloggern ihre Neuinterpretation „Davidoff Cool Water Wave“ vorzustellen. Jener Duft, der seit 1988 auf dem Markt, zudem einer der meist verkauften Herrendüfte der Welt ist und dessen Geruch mich sofort an braun gebrannte Männer erinnert, die sich von einer Klippe in blaue Fluten stürzen, um sich eine Abkühlung zu verschaffen. Oder auf einem Surfbrett die größten Wellen der Welt reiten wie der Profisurfer und Davidoff Cool Water Wave Testimonial Florian Jung. „Es geht um das Gefühl, im Wasser zu sein und die perfekte Welle zu reiten. Davidoff Cool Water Wave erweckt den Hunger nach Adrenalin, den das Meer in uns auslösen kann, dieses nicht in Worte zu fassende Gefühl, alle Möglichkeiten des Lebens zu nutzen. Sei es die perfekte Welle oder das ultimative Abenteuer – es geht um das außergewöhnliche Gefühl der absoluten Euphorie, durch die man sich besonders lebendig fühlt.“

Pierre Bourdon hat mit „Cool Water“ etwas geschafft, was vermutlich das Ziel und der Wunsch eines jeden Künstlers ist: nämlich etwas Zeitloses zu schaffen. Ihm ist es von Anfang gelungen, das intensive Gefühl, das man beim Wellenreiten hat, in einem Parfum umzusetzen. Für Davidoff Cool Water Wave haben 3 renommierte Parfümeure Davidoff Cool Water als Basis genommen und ihn weiterentwickelt: Der Duft öffnet sich kraftvoll mit einem marinen Akkord und Noten von Grapefruit, gemischt mit Szechuanpfeffer. Mit dem Einsetzen eines Akkords aus Birkenblatt und Wacholder in der Herznote und maskulinem Patschuli und Sandelholz in der Basisnote, entwickelt der Duft Intensität und Sinnlichkeit.

Was aber hat nun Sylt und Davidoff Cool Water gemeinsam?

Sowohl die Insel als auch der Duft haben mit ihren Vorurteilen zu kämpfen. Entweder man liebt oder hasst es. Davon muss man sich jedoch am besten selbst überzeugen… Wir lieben es.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Davidoff entstanden. 

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