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Anzeige Personal 6. November 2017

Nachhaltigkeit, Bewusstsein und der Wunsch, die Welt ein bisschen besser zu machen

Ab und zu brauchen wir alle einen kleinen „Reminder“: Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit für mich persönlich? Wie kann ich mein Leben in den unterschiedlichsten Bereichen nachhaltig gestalten und achtsam mit mir und meiner Umwelt umgehen? Was machen andere und was kann ich davon für mich übernehmen?

Als Antwort auf diese Frage, habe ich einen Beitrag über meinen gelebten Minimalismus für re:Blog geschrieben, den ihr hier nachlesen könnt. Ein ähnlicher Beitrag ist vor wenigen Wochen auch auf Blog Bohème erschienen.

Vergangene Woche haben das re:BLOG-Team und die Kollegen von OTTO zahlreiche Blogger und spannende Speaker nach Hamburg eingeladen, um über Themen wie ein deutlich bewussteres Leben und ein offenes Mindset zu diskutieren.

Den Start machte (nach einer kurzen Meditation mit Laura SeilerNational Geographic „Adventurer of the Year“ Alastair Humphreys, der unter anderem 74.000 Kilometer um die Welt geradelt, durch die Sahara gerannt und quer durch Indien gewandert ist und dabei feststellte, dass neben all diesen großartigen Abenteuern in der Welt auch viele weitere Abenteuer direkt vor der Haustür auf einen warten. Zum Beispiel unter Sternen schlafen, sich auf einem Fluß zu jeder Jahreszeit treiben lassen oder eine Winterwanderung entlang der Autobahn zu machen. Humphreys machte beispielsweise eine Winterwanderung entlang der M25, die London umkreist.  Auf die Frage hin, was das eigentlich soll, gibt Humphreys lächelnd zur Antwort.

„Man kann seinen Kopf frei bekommen und einfach mal abschalten. Rausgehen, ein bisschen Stille, den Sonnenuntergang anschauen, den Vögeln zuhören, wieder einen Bezug zur Natur bekommen. Man muss nicht in ein Flugzeug steigen, um ein Abenteuer zu erleben.“

In einem weiteren 30 minütigen Vortrag ging es über die Corporate Responsibility bei OTTO. Wer darüber mehr wissen möchte, kann sich hier ein besseres Bild machen. Es liegt auf der Hand, dass bei OTTO noch lange nicht alles perfekt läuft, wenn wir über das Thema Nachhaltigkeit sprechen. Doch eine Sache möchte ich an dieser Stelle betonen: OTTO versucht das Bestmögliche. Und das merkt man, wenn man Ben Köhler (CSR-Manager bei OTTO) euphorisch über die „grüne“ Zukunft des Unternehmens sprechen hört. Dem folgte ein kurzer Vortrag von Bonita Grupp über Trigema: „Nachhaltigkeit fängt in der Betriebsfamilie an“.

Auch Raphael Fellmer, Mitgründer von foodsharing hielt einen kurzen Vortrag über seinen Werdegang vom Mülltaucher zum Social Entrepreneur. Sein Anliegen: Die katastrophale Lebensmittelverschwendung in Deutschland und Europa zu stoppen. Vor kurzem gründete Fellmer ein StartUp mit dem Namen SirPlus, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, gerettete Lebensmittel zu Dir nach Hause zu bringen. Doch leider blieben für mich viele persönliche Fragen unbeantwortet. Zum Beispiel warum es nicht möglich ist, die Überproduktion von Lebensmitteln zu reduzieren, um dadurch das Wegwerfen von Lebensmitteln zu vermeiden…

Nachhaltigkeit ist seit Jahren ein großes Thema. Und das ist gut so. Doch es ist noch wahnsinnig viel zu tun, damit wir die Welt ein kleines bisschen besser machen können. Und übrigens: Nobody is perfect. Doch es ist schon mal gut, wenn man beginnt, sich immer mehr Gedanken über sein Handeln zu machen. Auch wenn man immer wieder an seine Grenzen stößt und persönliche Widersprüche feststellt.

Und was denkt ihr? Schreibt uns eine E-Mail oder kommentiert gerne diesen Beitrag.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit OTTO entstanden. Der vorliegende Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder.

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