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Lifestyle 7. November 2017

En vogue, gesund und umweltfreundlich: Das Radfahren

Das Fahrrad ist schon lange nicht mehr nur ein Fortbewegungsmittel. Wer das nicht glaubt, sollte sich mal für ein paar Stunden am Rosenthaler Platz in Berlin Mitte vor das Sankt Oberholz setzen und den Radfahrern dabei zuschauen, wie sie Richtung Brunnenstraße die Kreuzung überqueren.

Manche schieben lieber ihr Fixie, da sie vermutlich Angst haben, in den Schienen der Straßenbahn stecken zu bleiben. Andere wiederum treten in die Pedale, meistens vollbärtige Kurierfahrer mit Bike Caps und Walkie Talkies. Oder junge Mütter, die ihre bezaubernden Kinder im Fahrradsitz in stylischen Hollandrädern von A nach B transportieren und dazu einen Labradorwelpen an der Leine führen. Und natürlich eifrige Geschäftsmänner im Anzug auf ihren Singlespeeds. Achja, hin und wieder kommt dann noch jemand mit einem Lastenrad vorbei, der die abbiegende Autofahrer und alle anderen Radfahrer zur Weißglut treibt.

Natürlich übertreibe ich maßlos: Selbstverständlich gibt es da noch die zahlreichen Studenten, die mit ihren alten Möhren über die oftmals nicht vorhandenen Radwege Berlins donnern. Und eben jene, denen es egal ist, wie sie irgendwohin kommen. Hauptsache sie kommen an.

© Tokyobike

Ich gehöre zugegebenermaßen zu jener Gruppe, die ihr Fahrrad stilisieren. Nicht nur, weil es eben en vogue, gesund und zudem umweltfreundlich ist, auf ein Rad zu steigen, sondern weil ein gut gestaltetes Rad von Tokyobike beispielsweise mindestens genauso ästhetisch ist wie ein alter Porsche 911 Targa.

© Tokyobike

Vor etwa 15 Jahren wurde Tokyobike von dem Produktdesigner Ichiro Kanai in Yanaka, einem traditionellen Vorort von Tokio gegründet. Sein Entwurf des perfekten Fahrrads für den Stadtverkehr kam so gut an, dass er damit alsbald in Serie ging. „Mountainbikes wurden speziell für die Berge entworfen und Tokyobikes für Tokio“, so Kanai. „Wir wollten ein Fahrrad entwickeln, das für die Stadt gemacht ist und sich perfekt in diesen Lebensraum einfügt.“

Wer öfter am Rosenthaler Platz unterwegs ist, hat mich dort vielleicht schon mal auf meinem Rad gesehen. Manchmal schiebend, weil mir der Feierabendverkehr zu stressig ist, manchmal in die Pedale tretend, weil ich zu einem Termin muss.  Eine Sache ist mir dabei vor allem besonders aufgefallen: Fast immer schenken die Augen der vorbeigehenden Passanten meinem mitternachtsblauem Singlespeed ein Kompliment. Und das ist schon etwas besonderes auf den Bürgersteigen Berlins.

© Tokyobike

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Tokyobike entstanden.

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