Ein ehemaliges Bankhaus wurde zum Luxushotel: Das Hotel de Rome in Berlin

© Michael André Ankermüller 2017

Außen fängt es langsam an zu dämmern. Der Blick aus dem Fenster der La Banca Bar lässt die Umrisse der Humboldt Universität nur noch erahnen. Im Inneren kommt eine feierabendliche Stimmung auf. Das Licht ist gedimmt, die Kerzen flackern und aus den Boxen ertönen ruhige Jazz-Klänge. Neben uns arbeitet eine Frau an ihrem Laptop, die unter dem von Künstlerin Olivia Steele designten Leucht-Schriftzug „Trust the Process“ sitzt. Vor uns hat es sich ein Paar in den schweren Sesseln mit Drinks gemütlich gemacht. Die sympathischen Kellner mixen derweil Cocktails. Von außen betrachtet beschreibt diese Szene wohl den perfekten Feierabend in cooler und entspannter Atmosphäre.

Das Hotel de Rome zählt zu den führenden und luxuriösesten Hotels in Berlin. Umgeben von imposanten und historischen Gebäuden wie der Humboldt Universität und der Staatsoper am Bebelplatz ist es zentral gelegen und einfach zu erreichen. Doch auch das Hotel selbst hat eine weitreichende Geschichte zu erzählen. Das Gebäude wurde von Hofbaurat Ludwig Heim im Jahr 1889 im Stil der römischen Hochrenaissance errichtet und beherbergte einst den Dresdner Bank Hauptsitz. Seit dem Jahr 2006 ist das Rocco Forte Hotel de Rome im ehemaligen Bankhaus ansäßig. Und noch immer erinnern Elemente des Hotels an vergangene Zeiten. So befindet sich der Swimmingpool im ehemaligen Edelsteintresor, aus der alten Kassenhalle ist ein imposanter Ballsaal mit Glasdach und Lüstern geworden und die Büros der Bankdirektoren wurden zu eichenvertäfelten Suiten umfunktioniert. Auch das Treppenhaus ist, mit seinen schmiedeeisernen Geländern und Wandverkleidungen aus Fliesen und Marmor ein Kunstwerk an sich. Was kaum einer weiß: Nicht nur Hotel-Gäste sind im Hotel de Rome herzlich willkommen, sondern auch jeder, der gern ein bisschen Zeit in diesem imposanten Gebäude verbringen möchte und einen einmaligen Spirt erleben möchte.

Das Außergewöhnliche am Hotel de Rome ist die Mischung aus Historie mit dem typisch coolen Berlin-Vibe. Eine feine Ausstattung im Renaissance-Stil, die von Sir Rocco Fortes Schwester Olga Polizzi entworfen wurde, trifft auf moderne Kunstwerke von Artisten aus Berlin. So hängt beispielsweise in der Lobby ein neonleuchtender Vogelkäfig, ebenfalls von Künstlerin Olivia Steele, neben einem übergroßen Sofa aus dem 20. Jahrhundert. Diese Kombination aus Tradition, Kultur und urbanem Lifestyle macht das Hotel de Rome zu einem echten Highlight der Hauptstadt und lockt vor allem ein jüngeres und großstädtisches Publikum, sowie eine Reihe von internationalen Schauspielern und Künstlern regelmäßig an. 145 Zimmer und Suiten beherbergt das Hotel de Rome. Dabei sind die drei Suiten der ehemaligen Vorstandsmitglieder besonders beliebt bei Hotelgästen. Die Holzvertäfelungen, in der noch Granatsplitter aus dem Krieg stecken und die schalldichten Türen, lassen die Atmosphäre im ehemaligen Bankhaus noch erahnen.

Im italienische Restaurant „La Banca“ wird authentisch italienische Küche, dank Starkoch Fulvio Pierangelini und Küchenchef Jörg Behrend, zelebriert. Im Jahr 2014 wurde dem Restaurant neues Leben eingehaucht, das sich nun im hellem und gemütlichen Interior auf klassische und erschwingliche Küche fokussiert. So haben es bereits die Antipasti-Platten geschmacklich in sich. Italienische Klassiker wie frisch geschnittener Prosciutto, Carpaccio vom Rind, Mozzarella und Oktopussalate sind nur einige Highlights des Menüs.

La Banca, Hotel de Rome © Michael André Ankermüller

An der La Banca Bar herrscht Aufbruchstimmung. Die letzten Gäste zahlen schon, denn es ist mittlerweile sehr spät geworden. Die Umrisse der Humboldt Universität sind nicht mehr zu erkennen, stattdessen hat sich der Himmel tiefschwarz gefärbt. Der Abend im Hotel de Rome, hat mir den Zeitgeist von Berlin ein Stückchen näher gebracht. Von nun an werde ich öfters vorbei kommen, sei es auf einen Drink an der La Banca Bar oder der Dachterrasse oder einfach nur um die Geschichte des Hotels zu spüren.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Hotel de Rome und Rocco Forte Hotels entstanden. Der vorliegende Beitrag spiegelt die Meinung des Autors wieder.

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