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Anzeige Technik 14. Dezember 2017

Bohème testet: Der Samsung Powerbot VR7000

Wie ein kleines UFO schwirrt der Powerbot VR 7000 von Samsung durch meine Wohnung. Langsam, aber gezielt dreht der kleine Saugroboter seine Kurven unter meinem Wohnzimmertisch. Daraufhin, ohne sich an den Tischbeinen anzustoßen, gleitet er weiter Richtung Esstisch. Mehrere Sensoren und eine integrierte Digitalkamera (sog. „Visionary Mapping Plus System“) helfen dem Powerbot dabei, nirgends anzustoßen. Wie das wirklich funktioniert, verstehe ich nur bedingt.

Nach zehn Minuten huscht die technische Putzhilfe in mein Schlafzimmer. Während ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht habe, höre ich das Summen und Brummen des Roboters. Scheinbar kommt das Gerät nicht weiter. Wie schon gedacht, kämpft das Gerät mit meiner Kleiderstange und mag nicht vorankommen. Mit meiner Hilfe nimmt der VR 7000 jedoch wieder Kurs auf und tastet sich in weniger leicht zu erreichende Ecken vor und erhöht automatisch seine Saugkraft, während ich es mir wieder auf dem Sofa bequem mache. Nach weiteren zehn Minuten kehrt der Roboter mit seinem prall gefüllten Luftfilter (max. 0,3 Liter Staubaufnahmekapizät) automatisch zurück in seine Ladestation. Erstaunt leere ich den Kunststoffbehälter und freue mich über die Zeit, die ich mir gerade gespart habe.

Eine Sache, sollte man jedoch ehrlicherweise erwähnen: Eine Wohnung lässt sich nur saugen, wenn sie aufgeräumt ist. Chaotische Wohnungen mit aufwendig verkabelten PC- und HiFi-Anlagen, Manuskripten, Büchern und sonstigen Utensilien auf dem Fußboden sind für den Einsatz elektronischer Putzhilfen nicht geeignet.

Zwei Wochen sind mittlerweile vergangen und der tortengroße elektronische Helfer ist bereits zu unserem neuen besten Freund bzw. dem besten Freund meiner Freundin geworden. Zwei Wochen gab es bereits keinen Streit mehr, wer dieses Mal die Wohnung saugt. Stoisch rattert der Powerboot durch unsere Wohnung, verschiebt ohne Rücksicht den ein oder anderen Blumentopf und tastet sich unbeirrt in die Ecken des Raumes (sog. „Edge Clean Master Funktion“) vor, wo sich ein paar Fussel angesammelt haben. Ich lasse mit Hilfe der Fernbedienung den Powerbot in seine Ladestation zurückkehren. Noch nie hat Staubsaugen so Spaß gemacht.

Gut zu wissen

  1. Virtual Guard: Soll der Saugroboter in bestimmten Bereichen nicht saugen, können Sie mit dem Virtual Guard eine virtuelle Schranke einrichten. Der Saugroboter umfährt dann diesen Bereich, und Sie können sich ungestört dort aufhalten.
  2. Zahlreiche Reinigunsprogramme: Dank der zahlreichen Einstellmöglichkeiten passt sich der Saugroboter optimal an die individuellen Bedürfnisse an: Verschiedene Reinigungsprogramme, bis zu drei Leistungsstufen sowie Zeitprogramme – volle Flexibilität und Kontrolle.
  3. Easy Pass-Räder: Die großen Easy Pass-Räder ermöglichen dem POWERbot, Hindernisse wie z.B. Teppichkanten leicht zu überwinden. Zudem wurde mit der beweglichen Radaufhängung die Bodenfreiheit erhöht und damit ein Verheddern z. B. in Kabeln weitgehend verhindert.
  4. Breite Bürste: Mit seiner breiteren Trommelbürste kann der POWERbot größere Bereiche noch effizienter saugen.
  5. FullView Sensor 2.0: Der verbesserte und leistungsstarke FullView Sensor erkennt selbst sehr schmale oder kleine Hindernisse in weitläufigen Räumen. Das ermöglicht dem POWERbot, sicher und intelligent durch den Raum zu navigieren, und verringert tote Winkel.

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Samsung entstanden. Der vorliegende Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder. 

2 Comments

  1. Hi,

    danke erstmal für den guten Test. Ich habe mir überlegt diesen Saugroboter anzuschaffen, werde es nach dem Test auf alle Fälle auch mal ausprobieren! Gerade das man mit dem Virtual Guard eine virtuelle Schranke einrichten kann finde ich ziemlich cool, außerdem macht das ganze nur Sinn für mich, wenn die Easy Pass Räder halten was sie versprechen. Denn ganz ehrlich, eine perfekt aufgeräumte Wohnung wird es bei mir nie geben. Aber ich bin mal gespannt wie sich der Samsung Powerbot schlägt.

    Guter Test, mach bitte weiter so, alles Gute!

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