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Italien Travel 10. September 2016

6 Dinge, die man in Grado machen muss

Wer nach Grado reist, landet irgendwie auch immer in der Vergangenheit. Bereits zur Römerzeit wurde die Stadt als Seehafen der nahegelegenen Stadt Aquileia gegründet und trug damals den Namen „Ad Aquas Gradatas“. Nach der jahrhundertelangen Herrschaft der Republik Venedig über Grado (bis 1797) fiel Grado zuerst an Österreich, bis es nach dem Untergang der maroden Habsburgermonarchie 1919 endgültig Italien zugesprochen wurde. Bis zum ersten Weltkrieg sprach man sogar von der „österreichischen Adria“.  Diese Zeit ist längst Geschichte.ol

  • Grado ist  zwar ein kleiner verwunschener Ort, der jedoch mit seiner Vielfalt an Ausflugsmöglichkeiten ein ideales Reiseziel für ein paar Tage Urlaub ist. Hier kommen unsere Tipps:die frühchristiche Basilika Sant’Eufemia, eingeweiht im Jahr 579, besuchen. Selbst wer nichts mit Kirchen anfangen kann, sollte das Bodenmosaik der Basilika gesehen haben
  • durch die Altstadt schlendern und ein kühles Bier oder eine Gin Tonic bei „LàdelaCesa“ trinken.
  • unbedingt die Lagune von Grado mit seiner sehr üppigen Tier- und Pflanzenwelt (150 Vogelarten) und zahlreichen Muschel- und Fischarten erkunden. Ich habe beispielsweise eine Nacht auf der privaten Insel „Laguna d´Oro“ verbracht. Für einen Tag einfach mal abschalten, ein Buch lesen, kochen und kein Internet.
  • mit dem Fahrrad nach Aquileia (8km von Grado entfernt) fahren, um dort in der mittelalterlichen Kathedrale das bedeutendste frühchristliche Fußbodenmosaik Italiens vom Anfang des 4. Jahrhunderts finden. Wirklich sehr beeindruckend.
  • bei Zero Miglia, direkt am Hafen gelegen, Fisch essen.
  • das regionale Naturschutzgebiet Valle Cavanata, das am östlichen Rand der Lagune von Grado liegt und stolze 327 Hektar misst, besuchen. Es wurde 1996 gegründet und ist wichtig für seine reiche Vogelwelt. Das Naturschutzgebiet umfasst große Frackwasserbecken, Flutkanäle von verschiedener Tiefe und die Sandbänke des ehemaligen Fischereigebiets. Die Besichtigung ist nur mit Begleitung möglich: Der Auwald und das Fischereigebiet ist wirklich sehenswert.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit TBnet und Grado Tourismus entstanden. Der Beitrag spiegelt die persönliche Meinung des Autors wieder. Fotografiert mit meiner Olympus PEN-F.

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